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„ZIRKUS AIMÉE“

22 September-16:00 - 18:00

präsentiert von der Curt-Goetz-Gesellschaft e. V.
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Die 1932 am Zürcher Schauspielhaus uraufgeführte musikalische Komödie mit dem Libretto von Curt Goetz hat er selbst als „parodistische Laune“ bezeichnet.
In dieser Geschichte des adligen Offiziers, der sich in ein armes Mädchen vom Zirkus verliebt, sich mit seiner Familie überwirft und schließt dem Zirkus anschließt, spielt er mit vielen Klischees der klassischen Operette.

Die Musik stammt von Ralph Benatzky, der „Zirkus Aimée“ später als seinen größten Triumph als Musiker bezeichnete.

Eckart Dux, Marion Elskis, Sabine Falkenberg, Dietmar Horcicka, Sascha Roterm und am Flügel Erik Kross, stellen das weithin unbekannte Werk konzertant vor.

Eintritt frei / Spenden erwünnscht


Anmeldung erforderlich
Tel. 030 – 833 21 09
E-mail:info@heimatverein-steglitz.de


Nicht nur das „Schlossparktheater“ war nach dem Krieg mit einem Stück von Curt Goetz eröffnet worden, auch schon 1921 das „Theater am Kurfürstendamm“. Und heute?
Im Jahre 2012 fragte Dr. Zerbes von der University of Exter Marcel Reich-Ranicki, warum der Schriftsteller Curt Goetz heutzutage in Deutschland unerwähnt bleibt und ob er dessen Stücke nicht für lesenswert halte.
Der antwortete am 21.3.2012 in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „…Curt Goetz wurde als Dramatiker, Filmemacher, Erzähler und als Schauspieler berühmt, immer als komischer. Nach 1950 steigerte sich der Ruhm seiner höchst amüsanten Stücke noch weiter. Es waren Welterfolge, im Grunde noch interessanter als die einst umjubelten Lustspiele von Oscar Wilde. Ab 1950 lebte Curt Goetz in Liechtenstein. Vor allem mit zwei Stücken hat er große Erfolge errungen: „Dr. med. Hiob Prätorius“ und „Das Haus in Montevideo“, das 1951 unter der Regie seiner Frau verfilmt wurde. Seine Stücke wurden überall aufgeführt, aber 1960 starb Curt Goetz, und auch sein Ruhm war damit plötzlich wie verschwunden. Auf dem Waldfriedhof in Berlin wurde er beigesetzt. Seit etwa fünfzig Jahren kennt niemand mehr Curt Goetz. Niemand kann erklären, warum er so schnell und so ganz und gar in Deutschland und in der Welt vergessen wurde. Sie, Frau Zerbes, können den Grund nicht nennen, obwohl Sie Goetz offenbar als bedeutenden Dramatiker und Könner kennen. Und auch ich weiß ihn leider nicht.“
Seit mehr als fünf Jahren gibt es nun die Curt-Goetz-Gesellschaft e.V., die bisher in mehr als 40 Lesungen in Berlin, Hamburg, München und Dresden die verschiedensten Werke von Curt Goetz für das „Kopfkino“ präsentierte.

Details

Datum:
22 September
Zeit:
16:00 - 18:00
Website:
http://steglitz-museum.de/event/zirkus-aimee

Veranstaltungsort

Steglitz Museum
Drakestraße 64a
Berlin, 12205
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